Nach intensiver Vorbereitung wurde das Projekt der Bürgerumfrage zur Bedürfniserhebung der Bewohner in unseren Partnergemeinden gestartet. Im herausnehmbaren Mittelteil der aktuellen Gemeindezeitungen ist nachstehend, der einleitende Artikel zum beigeschlossenen Fragebogen nachzulesen. An die Einwohner wurden, Ihre Gemeinde betreffende Fragen gerichteten und in anonymer Form um offene Beantwortung Ihrer Anliegen und Meinungen gebeten. Essenzielle Eckpunkte zur gezielten Weiterentwicklung der Ortsgemeinschaft konnten mit überraschenden Antworten dieser Umfrage in Erfahrung gebracht werden. Die Rücklaufquote und Anregungen bestätigen, dass die Erhebung für die Bevölkerung von Bedeutung ist. Die Gemeinschaft „zuHaus im Waldviertel“ bedankt sich bei allen Teilnehmern.

Die Zukunft, das Zusammenleben
Die unlängst verhängten Verordnungen verdeutlichen uns hautnah, welche Rolle eine intakte Infrastruktur und Stellenwert die Ortsgemeinschaft zum Leben in der Gemeinde hat.
Unternehmen und Bürger die seit eh her mit einem Sicherheitsgedanken der Reservebildung agierten, konnten eher sorglos bestehen. Die gewonnen Zeit wurde genutzt andere zu unterstützen, Vorbereitungen für danach zu treffen oder eigene Ideen auf die Reihe zubringen.
Eigenverantwortung rückt in den Mittelpunkt. Zu glauben sich zurückzulehnen und zu denken „das machen eh die andern“ ist verkehrt! Wie sich jetzt deutlich herausstellt.
Die Aufgaben der Politik, der Gemeindevertretung sowie der Allgemeinheit ist es nicht, jeden einzelnen sein Leben zu gestalten oder zu finanzieren.
Eigenverantwortlichkeit war bis in die 90 Jahre Thema, verlor jedoch mit den Generationenwechsel zunehmend an Bedeutung. Geiz ist geil alles wird billig, überzogene Sozialsysteme prägten seither den Alltag. Es wird sich vermehrt auf soziale Auffangsysteme durch den Staat verlassen.

Zeit zum Nachdenken, Zeit für Veränderung
Ortsbelebung. Ansiedeln. Bleiben. Wirtschaft. Wichtige Themen für die Ortsgemeinschaft. Themen für die sich die Initiative „zuHaus im Waldviertel“ seit Jahren ehrenamtlich einsetzt.
Und es betrifft früher oder später jeden Einwohner in der Gemeinde und in Folge die gesamte Ortsgemeinschaft!
Um die Infrastruktur zu erhalten und für Einwohner weiter auszubauen ist jeder einzelner, in allen Altersgruppen gefragt mitzuwirken.
Mitzuwirken die lebenswerte Gemeinde als solche zu präsentieren, sowie es die Initiative „zuHaus im Waldviertel“ seit einigen Jahren dauerhaft für die Partnergemeinden unternimmt.

Stolz auf den Lebensraum zu sein und dies sowie die Vorteile weiterzugeben
Was nutzt es, wenn die Infrastruktur mühsam erstellt und erhalten wird, wenn keiner von diesen Vorteilen zur Ansiedelung erfährt? Wird die Erweiterung der Ortsgemeinschaft von Einheimischen nicht gerne gesehen schrumpft die Bevölkerungszahl eklatant. Der bestehende Kindergarten, die Schule der Nahversorger, die heimische Arbeit gebenden Betriebe sperren zu, Vereine werden Mitgliederlos. Und dann, sudern und jammern?

Der Preis ist was du zahlts, der Wert ist was du bekommst
Die Komfortzone besteht, wenn Annehmlichkeiten im Umfeld vorhanden sind. Das Weiterbestehen und der Ausbau bestimmt im Wesentlichen jeder Bürger in gewisser Eigenverantwortung selbst.

Funktionierendes Zusammenspiel
Die Wirtschaft soll soweit wie möglich in der Region bleiben. Es ist nicht der Preis der der das Leben bestimmt. Kaufen Sie regional! Vielmehr geht es darum, die Betriebe, Arbeitsplätze und somit seinen eigenen Lebensraum mitzugestalten. Dieser Faktor soll bewusst gelebt und darüber anderen zur Motivation berichtet werden!
In diesem Zusammenhang sind Betriebe im Gegenzug aufgefordert mit einem vernünftigen Preis- und angemessenen Lohnniveau mitzuwirken.

Es geht um Ihre Zukunft. Um Ihren Lebensraum
Gemeindeverantwortliche sind zur Unterstützung zur regelkonformen Umsetzung bemüht. Doch gezaubert kann auch hier realitätskonform nicht werden. Man ist von Förderungen und damit verbunden Zahlen- bzw. Aussichtvorlagen abhängig.

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Generationen brauchen Perspektiven!
Denken sie heute daran. Andernfalls sitzen Sie mit zunehmendem Alter alleine im Haus oder in einer menschenleeren Gemeinde. In diesem Bewusstsein trägt jeder Verantwortung für die Gemeinschaft mitzuwirken!
Es geht nicht um Kalküle, das Weiterkommen zu verhindern, Hick-Hack, Konkurrenzkampf oder Futterneid! Es geht um die SACHE. Es geht um Ihre, sowie um die Zukunft der nachfolgenden Generationen. Ihrer Kinder, Ihrer Enkelkinder, Ihrer Freunde und Ihre Gemeinschaft.

Absiedeln lässt die Ortsgemeinschaft unweigerlich schrumpfen
Die Gemeinde ist unter sorgsamer Budgetbeobachtung bemüht der Absiedelung entgegenzuwirken und die Ansiedelung im Sinne der Allgemeinheit und den Fortbestand zu fördern.
Stimmen Sie Ansiedelungen zu! Heißen Sie neue Bürger, die sich in die Gemeinschaft einbringen herzlich willkommen. Erkennen Sie Vorteile.

Die Ortschaft beleben
Leerstand bedeutet Wertverlust in mehrere Richtungen. Ein unbewohntes Gebäude erzeugt für den Eigentümer unweigerlich Kosten. Abgaben, Wartung, Instandsetzung. Im Eigenen Interesse! Den Leerstand veräußern und damit die Ortschaft beleben.

„zuHaus im Waldviertel“ Die Gemeinschaft
Vor einigen Jahren hat sich die Gemeinde entschlossen den Weg des gemeinnützigen Konzeptes mitzugehen. Bisherig erzielte Erfolge, auch wenn Sie auf den ersten Blick nicht gleich erkannt werden, zeigen die gelungene Richtung in die Zukunft. Aus der Teilnahme entstehen den Gemeinden sowie regionalen Unternehmen keine Kosten. Alle wirken mit Ihren Möglichkeiten im Verbund zusammen den Lebensraum weiterzubringen.

Für Ihre Gemeinde sind wir im Einsatz
Um die Ansiedelung, dass Bleiben, den Lebensraum als noch attraktiver zu fördern müssen Bedürfnisse und Ansichten bekannt sein.
Um Ihre Teilnahme zur offenen Beantwortung des anonymen Fragebogens in den kommenden 14 Tagen mit anschließendem Einwurf in den Gemeindepostkasten wird gebeten.

Die individuelle Fragestellung der Bürgerumfrage ist in jeweiliger Gemeindezeitung nachzulesen.

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