Immer mehr Menschen siedeln sich am Land an. Übrig bleiben in den Städten Ortskerne mit leeren Geschäftslokalen und Wohnungen. Findige Bürgermeister von kleinen Gemeinden wissen diese Entwicklung zu nutzen und machen ihre Ortschaft attraktiv für die Zukunft. Am Schauplatz-Reporterin Doris Plank ist quer durch Österreich gefahren und zeigt wie unterschiedlich Gemeinden mit den Herausforderungen umgehen.

610.000 Zuseher verfolgten am 24.09.2020 um 21.05 die ORF Reportage „Zurück aufs Land“ der Sendereihe Am Schauplatz. [47:33]

Für Gemeinden bedeutet Zuzug – und seien es nur drei Familien mehr – Ortsbelebung, ein paar Euro mehr in der Gemeindekassa und vor allem Hoffnung. Zulange schon wurde man bemitleidet, weil die Jungen nicht bleiben wollten und oder konnten, weil es zuhause keine Jobs gab. Viele regionale Händler hätten zwar Arbeit für ihre Kinder, aber die sind nach dem Studium in der Großstadt nicht an einer Rückkehr in die aussterbende Heimatstadt interessiert. Nachfolger fürs Geschäft sind schwer zu finden. Wenn aber keiner weiter macht, wird es einmal keinen einzigen Greißler, keinen Wirt und auch keinen Schreibwarenhändler mehr geben. Gemeinden werden zu Geisterstädten.

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Die ORF Crew, allen voran Redakteurin Mag. Doris Plank (dritte v.l.), mitwirkende Familie Weinstabl, Bgm. Andreas Kozar und Barbara Keller

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Attraktives Angebot an Gemeindebaugründen in Partnergemeinden [10:17]

Gemeinde Erneuerungsprozesse sind wie am Beispiel der effektiven Betreuung Reingers am Laufen. „Wenn ein paar gute Dinge zusammengekommen steigt die Aufbruchstimmung in der Gemeinde und mit Ihr zwangsläufig die Lebensqualität für Ihre Bürger“, ist Peter Keller Gründer der Initiative „zuHaus im Waldviertel“ überzeugt. Wer was bewegen will braucht neben wirkungsvollen Ideen auch Mut, Durchhaltevermögen und Beständigkeit – unabhängig von Parteizugehörigkeit. Geht nicht, gibt’s nicht ist in den Entwicklungsprozessen ein fundamental gelebtes Denken zum Weitergehen. Kooperationen, Vernetzungen und Lösungen um Herausforderungen zu bewältigen stehen vordergründig statt konservativem Kirchturmdenken.

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Über die Belebung leerstehender Häuser. Peter Keller, Gründer und Gemeindebetreuer der Gemeinschaft „zuHaus im Waldviertel“ [9:21]

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Erfolgreich mit Blickwinkel über den Tellerrand. Michael Weinstabl, Tischlermeister in 3863 Leopoldsdorf [34:28]

Stanz im steirischen Mürztal mit dem unparteiischen und innovativen Bürgermeister Friedrich Pichler an der Spitze zum Beispiel, wurde heuer zu mit zusammengefassten Kleinprojekten mit Bürgerbeteiligungen zu einem von 21 Vorzeigedörfern Europas gekürt.

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Bürgermeister Andreas Kozar MBA setzte auf neue Wege und freut sich seither über den voranschreitenden Bevölkerungszuwachs in seiner Gemeinde [7:01]

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Das probieren wir, sagte Bürgermeister Friedrich Pichler der Gemeinde Stanz und erklärt eindrucksvoll seine erfolgsgekrönte Teilnahme am Europaprojekt Smart Rural Areas [4:15] [45:37]

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Architekt DI Werner Nussmüller und Soziologe Mag. Rainer Rosegger sprechen über spannende Ideen sowie Umsetzungen zum Thema Dorferneuerung [42:52]

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Familie Hasler hat Ihr Glück nicht nur im Landleben und in Ihrem singenden Hund gefunden [29:48]

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