Das Leben genießen

Leben im Waldviertel! Das Waldviertel hat viel zu bieten. Zum Wohnen, Arbeiten und für die Freizeit. Entdecke hier die Eigenschaften des Waldviertel.

Menschen

Die Geschichte

Seit Jahrhunderten ist das Waldviertel die Heimat von besonders unverfälscht und authentisch lebenden Menschen, ein Raum für Vor-, Quer- und Nachdenker, wo nichts leicht fällt und gerade deshalb die schwersten Dinge gelingen.

Mentalität

Das Naheverhältnis zwischen dem Waldviertel und seinen BewohnerInnen ist ein überaus starkes. Eine zurückhaltende Art in der sprachlichen Kommunikation, verbunden mit einer gewissen Konfliktscheue ist erkennbar. Neue Mitbewohner werden herzlich empfangen und rasch in das Gemeinschaftsleben integriert. Die Waldviertler sind allgemein gastfreundliche, tüchtige, hilfsbereite, ideenreiche sowie familiäre Menschen.

Arbeitsmarkt

Das Waldviertel hat sich in den letzten Jahren sehr positiv verändert. Die Wirtschaftskraft der Unternehmen im Waldviertel ist bemerkenswert. Die Prognosen für die kommenden Jahre verweisen auf ein höheres Wirtschaftswachstum. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln sich in eine ausgezeichnete Richtung. Das Waldviertel ist als Technologie-, Gesund- und als Tourismusland gut aufgestellt. Unternehmen suchen und stellen Fach- ebenso wie Hilfskräfte ein. Es stehen wesentlich mehr Lehrplätze als gesucht zur Verfügung.

Geschichte

Entstehung

Im Waldviertel stand vor 300 Mio. Jahren der legendäre „Wolkenspiegel“, der höchste Berg des Ur-Kontinents. Der „Wolkenspiegel“ ist inzwischen von Wind und Wetter und Kontinentaldrift abgetragen worden. Geblieben ist ein echtes, unverfälschtes Hoch-Land.
Zahlreiche Nachweise des eiszeitlichen Menschen liegen dann erst wieder für die Zeit der jüngeren Altsteinzeit vor, die 20.000 bis 30.000 Jahre alt sind. Diese Rast- und Siedlungsplätze wurden im südlichen Randbereich des Waldviertels, in der Wachau und in angrenzenden Gebieten (am bekanntesten die Fundorte Krems, Willendorf, Aggsbach, Stratzing), im Kamptal (Gobelsburg, Kammern, Kamegg, Langenlois, Zitternberg) und im Horner Becken festgestellt.

Entwicklung

Das Waldviertler Hochland war früh- und urgeschichtlich kaum besiedelt, da es keinen bestellbaren Boden oder ertragreiche Weiden gab. Daher ließen sich die Menschen dieser Zeit an den Unterläufen der aus dem Waldviertel kommenden Flüsse nieder. Heute besitzt das Waldviertel ein bedeutendes Potential an Naturschönheiten und Lebensqualität und setzt auch mit zukunftsweisenden Umweltprojekten neue Maßstäbe. Seit den Siebzigerjahren werden im Waldviertel neue Wege in der Regionalpolitik beschritten. Man setzt verstärkt auf Regionalmanagement und integrative Projekte.

Natur

Landschaft

Das Hoch-Land hat dem Waldviertel seine typische Härte und Natürlichkeit gegeben, einen unverwechselbaren nordischen Charakter, der auch die Menschen prägt. Dieses Erbe hat auch dafür gesorgt, dass das Waldviertel bis heute eine einzigartige Region mit herausragenden Eigenschaften darstellt, ein fast schon legendäres Hochland mit Höchstleistungen vielfältigster Art.

Aktivitäten

Für Outdoor Aktivitäten stehen zahreiche Wander- und Radwege, MTB Stecken, gespurte Langlaufloipen in verschneiten Wäldern zur Verfügung. Nordic Walken, Skating, Baden an schönen Teichen, Beachvolleyball, Eislaufen, Golfplätze, Klettern, Reiten, Fliegen, Skigebiete/ -lift und zahlreich tolle Ausflugsziele runden den Aufenthalt in der wunderbaren  Natur mit reiner Atemluft im Waldviertel ab. Erlebnis hier auswählen – Ort finden

Steinformation

Ein Findling ist ein einzeln liegender, größerer Stein oder Felsen, der mehr als ein Kubikmeter Volumen besitzt und während der Eiszeit von einem Gletscher transportiert und in seine heutige Position gebracht wurde.

Entstehung: Solche Gesteinsbruchstücke sind entstanden, wenn sich der Gletscher ausbreitete und beim Anfrieren kleinere Felsblöcke aus dem Gestein herausriss.

Kultur

Anziehungspunkte

Kulturelle Magnete sind neben Krems, dem Kamptal und der Wachau, die Wallfahrtsorte Maria Dreieichen, Maria Taferl und Maria Laach am Jauerling, die Stifte Altenburg, Geras und Zwettl sowie zahlreiche Burganlagen wie Rappottenstein, Ottenstein oder die Rosenburg. Stark besucht ist auch das Ausflugsgebiet rund um die Kampstauseen. Besuchenswerte Museen gibt es in den Städten Horn, Drosendorf-Zissersdorf, Eggenburg, Raabs an der Thaya und Zwettl.

Tradition

Im Waldviertel wird unter anderem das Vereinsleben, die freiwillige Mithilfe, dass Miteinander und gesellige Zusammentreffen im Gasthaus groß geschrieben.
Kulinarische Highlights wie Knödelspezialitäten bis zu den berühmten Karpfen, den edlen Mohn, das Waldviertler Bier, die Edelbrände, die Kamptaler Weine, Musik, sowie traditionelles Handwerk runden die zahlreich gelebten Traditionen ab.
Eisenbahnliebhaber finden im Waldviertel verschiedene touristische Bahnen. Ab Gmünd verkehren die Waldviertler Schmalspurbahnen nach Norden Richtung Litschau mit Abzweig nach Heidenreichstein sowie nach Süden Richtung Groß Gerungs.

Brauchtum

Der Tanzboden und das Fensterln sind willkommene Gelegenheiten, um sich kennen zu lernen. Wenn sich der junge Herr mit seinem Dirndl ziemlich einig ist, besucht er das Elternhaus. Wird er dort anerkannt, bekommt er auf die Frage, ob er wieder kommen könne, das schöne Wörtchen „Ja“, das dann soviel wie ein Einverständnis zur Heirat bedeutet.

Klima

Wetter

Im Waldviertel herrscht ein kontinental geprägtes Hochflächenklima vor, das im Westen (Weinsberger Wald) zum atlantisch geprägten Hochflächenklima und im Osten (Manhartsberg, unteres Kamptal) zum pannonischen Klima übergeht. Hier grenzt es an die trockenste Region Österreichs an: das nördliche Weinviertel. Das Klima des Waldviertels ist kalt und rau. Der Winter ist gekennzeichnet durch Schnee und Sonnenschein. Der Sommer durch warme, wenig heiße Tage und kühle Nächte. Der Niederschlag nimmt in Richtung Osten ab.

Beschreibung

Neun Monate Winter – drei Monate kalt, das war einmal.

Das Waldviertler Klima gilt allgemein als kalt, widerspenstig und rau. Tatsächlich ist das Klima im nördlichsten Zipfel Österreichs hoch oben, meist ein wenig kühler als anderswo, gleichzeitig aber sehr facetten- und abwechslungsreich. Schneesturm, Nebel, Hitze, Raureif, Nachtgewitter oder einfach nur strahlender Sonnenschein. In den heißen Sommermonaten sind die Nächte angenehm kühl.

Statistik

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Verkehr

Auto

Die Waldviertler Straße (B 2) und die Kremser Straße (B 37) bilden gemeinsam die Hauptverkehrsadern des Waldviertels. Nachdem die Planungen für eine Autobahn bzw. Schnellstraße verworfen wurden, sind beide Straßen sehr gut ausgebaut worden. Auf Sicherheit wurde speziell geachtet. Die winterliche Räumung funktioniert hervorragend.

Bahn

Im Bahnverkehr besitzt das Waldviertel nur wenige Linien. Viele Planungen, wie eine Bahn Groß Gerungs–Zwettl–Donau, Langschlag–Mühlviertel oder Litschau–Nová Bystrice konnten wegen des Ersten Weltkrieges nicht verwirklicht werden. Die wichtigste Strecke ist die Franz-Josefs-Bahn zwischen Wien und Gmünd. Bis in die 1990er Jahre fuhren hier Züge nach Prag und Berlin (Vindobona). Heute ist die Strecke nur noch von regionaler Bedeutung. Die Österreichische Nordbahn übernahm den Hauptteil des Bahnverkehrs in Richtung Tschechien.

Daten Infrastruktur

Das Glasfasernetz wird im Waldviertel flächendeckend ausbaut. Glasfaser-Netze werden vorerst im Thayatal und in der Kleinregion „Waldviertler Stadtland“ um Gmünd und Schrems errichtet. Ende 2016 ist die Inbetriebnahme.
Glasfaser erprobt sind bereits die Bewohner in den  Gemeinden St. Martin, Bad Großpertholz und Großschönau, alle Bezirk Gmünd, wo seit 2005 ein Leitungsnetz aufgebaut wurde. Seit ein schnelles Internet verfügbar ist, floriert auch der Verkauf leer stehender Häuser.