ausgebaute Verkehrswege im waldviertel

Straßennetz im Waldviertel im Ausbau

Wo das Straßennetz da ist, siedeln sich Betriebe an und es entstehen Arbeitsplätze. Außerdem wird die Wirtschaft durch eine gut ausgebaute Infrastruktur gestärkt. Ein weiterer Effekt ist, dass die Abwanderung vor allem von jungen Familien gestoppt wird.

Für den Ausbau des Straßennetzes sollen bis zum Jahr 2020 rund 180 Millionen im Waldviertel zusätzlich in den Straßenausbau investiert werden. Schon in den letzten Jahren habe man in die beiden Achsen Wien-Stockerau-Horn-Gmünd sowie Krems-Zwettl-Vitis rund 160 Millionen Euro investiert. Damit ist die Fahrtzeit von Gmünd bzw. Waidhofen/Thaya nach St. Pölten um 40 Minuten und die Fahrtzeit nach Wien um 30 Minuten verkürzt. In den nächsten Jahren sind auf der Achse Wien-Stockerau-Horn-Gmünd die Niveaufreimachung Horn-West und der dreispurige Ausbau Ziersdorf Süd (2016), der dreispurige Ausbau Fürwald/Brunn/Wild (2017), der dreispurige Ausbau Großburgstall/St. Bernhard (2018), der dreispurige Ausbau Heldenberg (2019) und der dreispurige Ausbau Baumgarten/Groß Weikersdorf (2020) geplant.

Auf der Achse Krems-Zwettl-Vitis sind vorgesehen: die Umfahrung Zwettl, die 2017 fertiggestellt wird, der dreispurige Ausbau Gneixendorf-Stratzing (2018), der dreispurige Ausbau Stratzing-Droß (2019) und die Umfahrung Ausbau Großglobnitz-Kleinpoppen (2020). Für beide Achsen relevant ist auch der sechsspurige Ausbau des Knotens Stockerau-Stockerau Ost um insgesamt 60 Millionen Euro.

Der Staßenausbau im Waldviertel schreitet zügig voran, wie das aktuelle Projekt zeigt. Mehr Verkehrssicherheit für wichtige regionale Verbindung verspricht der des vierspurigen Ausbaues im erster Abschnitt  der B 41 zwischen Schrems und Hoheneich im heurigen Jahr startet.

Um die Verkehrssicheraufkommen sicher zu bewältigen, wird die Landesstraße B 41 zwischen Schrems und Hoheneich auf einer Gesamtlänge von rund 2,8 Kilometern abschnittsweise vierspurig ausgebaut. Die B 41 ist in diesen Bereich mit einem durchschnittlich täglichen Verkehrsaufkommen von rund 11.000 Fahrzeugen frequentiert. „Diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt zu mehr Verkehrssicherheit auf dieser wichtigen Straßenachse im Waldviertel. Der vierspurige Ausbau ist ein Teil des rund 180 Millionen Euro umfassenden Waldviertelpaketes, welches bis 2020 umgesetzt wird“, so Landesrat Ludwig Schleritzko. Im heurigen Jahr starten die Arbeiten für den ersten Abschnitt, der rund 1,3 Kilometer lang ist und auf der B 41 von Kilometer 1,9 bis Kilometer 3,2 reicht.

Bereits Ende Jänner erfolgen die Grundeinlösungsverhandlungen für die benötigten Flächen zur Straßenverbreiterung. Je nach witterungsbedingtem Baufortschritt kann Ende 2018 dieser Abschnitt vierspurig befahren werden. Es ist geplant, die Arbeiten für den Ausbau unter Aufrechterhaltung des Verkehrs durchzuführen. Bei dem Projekt wird an der Landesstraße B 41 von Gmünd kommend eine Abbiegespur zur Landesstraße L 8208 errichtet. Die Gesamtbaukosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro und werden zur Gänze vom Land Niederösterreich getragen. Auch die Planungen für den zweiten, rund 1,5 Kilometer langen Abschnitt, beginnen demnächst.

Die Karte zeigt das bestehende Straßennetz mit Anbindungen im Waldviertel

straßennetz im waldviertel

0 Kommentare

Dein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.